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Sehenswertes in Niederdorf und Umgebung
Niederdorf selbst, aber auch die nähere Umgebung wartet mit einigen Sehenswürdigkeiten auf seine Besucher. So ist beispielsweise die Pfarrkirche von Niederdorf, die dem Heiligen St. Stephanus geweiht ist, lohnenswert, besichtigt zu werden. Die Pfarrkirche, die in den Jahren 1792 bis 1796 erbaut wurde, erhält ein Altarbild, welches von Martin Knoller, einem Schüler von Paul Trocker – einem bekannten Barockmaler – gemalt wurde.
Sehenswert ist auch die Kirche St. Magdalena im Moos. Diese Kirche liegt abseits des großen Tourismusstromes am Fuße des Eggerbergs. Schon im 13. Jahrhundert wurde die Kirche erstmals in einer Diözesanbeschreibung erwähnt. Die Kirche wurde– wie sie noch heute zu besichtigen ist – erst im 15. Jahrhundert neu erbaut. Der Kirchturm entstand etwas später. Den Anlass des Neubaus zu jener Zeit gab die Frau des Grafen Leonhard von Görz. Sie war damals an Gicht erkrankt und wurde von dieser Krankheit während eines Badbesuchs in Prags geheilt. Aus Dankbarkeit stiftete sie die Kirche und die Chormalerei. Die Kirchenorgel in der Kirche St. Magdalena im Moos ist europaweit bekannt. Die Kirchenorgel wurde im Jahr 1693 von Franz Khöck gebaut und gilt als musikalisch und historisch besonders wertvolle Orgel.
Im Jahr 1456 wurde in Niederdorf das Spital gegründet. Mit dieser Gründung wurde begonnen, die Spitalkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit zu erbauen. Die Bauphase dauerte bis ins Jahr 1473. Etwa Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Spitalkirche so erweitert, wie sie noch heute besichtigt werden kann. Heute ist die Spitalkirche mit dem damaligen Spital durch eine Vorhalle mit Kreuzgratgewölbe verbunden, so dass die beiden Bauten eine Einheit bilden.
Im Fremdenverkehrsmuseum von Niederdorf können sich die Besucher in einer Ausstellung sich über die Geschichte des Tourismus im Hochpustertal eingehender informieren. Dass der Alpinismus in dem Gebiet um Niederdorf eine wichtige Rolle spielt, zeigt sich schon alleine daran, dass diesem Themengebiet ein eigener Raum in der Ausstellung gewidmet ist. Aber auch, wie die Pustertal Eisenbahnlinie erbaut wurde, wird in der Ausstellung eindrucksvoll nachgestellt.
Niederdorf im Winter
Niederdorf bietet für seine Wintergäste reichlich Abwechslung. So kommen in den umliegenden Dolomiten, im Skizentrum Hochpustertal, Wintersportler voll auf ihre Kosten. Von den klassischen Wintersportarten Skifahren, Snowboarden oder Langlaufen bis hin zum Schneeschuhwandern bis zu den ausgefalleneren Winteraktivitäten des Eiswasserfallkletterns wird hier alles geboten.
Das schnell erreichbare Hochpustertaler Langlaufnetz bietet bestens präparierte Pisten auf einer Länge von insgesamt 200 Kilometern an.
Wer hingegen seine Urlaubstage etwas ruhiger angehen möchte, dem ist ein Winterspaziergang in und um Niederdorf zu empfehlen. Eisstockschießturniere, spezielle Kinderprogramme oder Fackelwanderungen runden das Winterprogramm in Niederdorf ab.
Niederdorf im Sommer
Auch für die Sommerurlauber und Sommergäste Niederdorfs ist hier alles geboten, was man sich von einem erholsamen Urlaub in den Bergen nur erträumen kann. Von ausgiebigen Wanderungen, Klettertouren, Ausflügen mit dem Fahrrad oder dem Mountainbike – hier bleibt kein Urlaubswunsch unerfüllt.
Und wer seine körperliche Fitness verbessern möchte, findet in Niederdorf die passende Umgebung. Schon alleine die Höhe des Ortes machen Niederdorf bei Sportlern zu einem optimalen Ort für ein Trainingslager. Niederdorf bietet mit seinen Services, die vom täglichen Waschen der Sport- und Trainingsbekleidung bis hin zu einer optimalen Verpflegung und Unterbringung und der Organisation von internationalen Freundschaftsspielen reichen, beste Rahmenbedingungen.
Mit seinen Nachbargemeinden Toblach, Prags und Welsberg bietet Niederdorf einen Kernpunkt des Hochpustertaler Tourismus und wartet auch auf Ihren Besuch!
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