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Südtirol

Mit Südtirol verbindet man vor allem die herrliche Bergwelt der Dolomiten, die Südtiroler Küche, die weltbekannte Holzschnitzkunst, den Wein und den Obstanbau. Diese Schlagworte und noch viel mehr verbindet man mit dem Land im nördlichen Italien. Gehen Sie mit Suedtirol-Trentino.de auf eine Reise durch dieses wunderschöne Fleckchen Erde.

Erfahren Sie mehr über aktuelle Ereignisse, aber auch über die vergangenen Zeiten, über Land und Leute und alles, was Südtirol zu einem beliebten Urlaubsland in den letzten Jahrzehnten gemacht hat. Erst dann können auch Sie nachvollziehen, weshalb die Südtiroler ihre Heimat so sehr lieben.

Allgemeines zu Südtirol

Südtirol bezeichnet man den Teil Tirols, der südlich des Brennerpasses liegt. Erst seit dem Jahr 1972 nennt man das Land im nördlichen Teil von „Bella Italia“ Südtirol; davor war die offizielle Bezeichnung „Tiroler Etschland“, obwohl der Name „Südtirol“ bereits im 19. Jahrhundert entstand.

Südtirol hat eine Fläche von fast 7.400 km² und stellt damit die größte Provinz Italiens dar. Dabei ist erwähnenswert, dass Südtirol als autonome Provinz von der italienischen Verfassung anerkannt wird und damit in bestimmten Bereichen Gesetze autonom erlassen kann. Insgesamt hat Südtirol 116 Gemeinden aufzuweisen, die in acht Bezirksgemeinschaften aufgegliedert sind.

Obwohl Südtirol in Italien liegt, wird hier überwiegend deutsch gesprochen. Über 60 Prozent macht die deutschsprachige Bevölkerungsgruppe aus. Knapp jeder vierte hat Italienisch als Muttersprache. Die ladinisch sprechende Bevölkerungsgruppe macht einen Anteil von ca. vier Prozent aus. Die Gemeinden Abtei, Corvara, St. Christina und Wolkenstein im Grödner Tal, St. Martin in Thurn, Enneberg und Wengen weisen eine ladinische Mehrheit auf.

Das Urlaubsland

Aufgrund der Schönheit der Natur entwickelte sich Südtirol in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten Urlaubsland. Vor allem die Dolomiten und die ausgedehnten Hochalmen – die bekannteste und zugleich Europas größte Hochalm ist die Seiser Alm – bieten ihren Besuchern ein schier unerschöpfliches Betätigungsfeld. Im Sommer kommen vor allem Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker und Kletterer auf ihre Kosten. Im Winter bieten sich hervorragende Möglichkeiten für Skifahrer, Snowboarder und Langläufer. Aber auch das Drachenfliegen und Paragliding dürfen nicht unerwähnt bleiben. Wer noch etwas den Sommer verlängern möchte, kann im Herbst das weit bekannte „Törggelen“ erleben – denn gerade im Unterland sind im Herbst noch angenehme Temperaturen.

Auch Sonnenanbeter kommen an den zahlreichen Seen und Bergseen auf ihre Kosten. Der wohl bekannteste See Südtirols ist – und das nicht nur wegen dem gleichnamigen Wein – der Kalterer See. Doch auch der Reschensee bei Graun, der Pragser Wildsee oder die Motiggler Seen sind sehr bekannt.

Und wer die Berge bzw. Berggruppen noch nicht selbst gesehen hat, kennt sie zumindest vom Hörensagen: der Rosengarten, die Langkofelgruppe, der Ortler - der mit 3.905 Metern der höchste Berg Südtirols ist – der Schlern oder die Drei Zinnen um nur einige zu nennen.

Trentino

Ebenfalls wie Südtirol ist das Trentino eine autonome Provinz und bildet zusammen mit Südtirol die italienische Region Trentino-Südtirol (auf Italienisch: Trentino – Alto adige). Offiziell wird das Gebiet „Autonome Provinz Trient“ bezeichnet, wird aber gerne sowohl im Sprachgebrauch als auch im Schrifttum kurz Trentino genannt.

Das Trentino mit seiner Hauptstadt Trient liegt südlich von Südtirol und grenzt im Westen an die Lombardei bzw. im Süden und Osten an Venetien. Aufgrund der gebirgigen Landschaft, die von der Salurner Klause (Salurn ist die südlichste Stadt Südtirols und zugleich des deutschen Sprachraums) bis hin zum Gardasee reicht, wartet auch das Trentino auf seine Gäste, die hier ein populäres Urlaubsgebiet vorfinden. Von den sportlichen Aktivitäten in den Bergen bis hin zu entspannenden Thermenbesuchen und einen reichhaltigen Kulturangebot ist im Trentino, welches von der Etsch durchflossen wird, nahezu alles zu finden.

Das Trentino ist flächenmäßig etwas kleiner als Südtirol und hat eine Gesamtfläche von 6.206 km² und etwa 507.000 Einwohner. Nicht nur Bergsteigern sind die bekannten Berge des Trentino, wie beispielsweise die Marmolata, Brenta, Monte Baldo oder die Punta San Matteo ein Begriff. Der höchste Berg des Trentino ist mit einer Höhe von 3.769 Metern der Monte Cevedale, der zur Ortlergruppe gehört.

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Südtiroler Landesmuseen 2016

Südtiroler Museen starten in das Jahr 2016

Das Interesse an den Südtiroler Landesmuseen ist weiterhin ungebrochen, das bewiesen ca. 800.000 Besucher im Jahr 2015. Damit dies so bleibt, haben die Museen für das Jahr 2016 wieder ein besonders reizvolles Programm auf die Beine gestellt

Die Winterpause ist vorbei, deshalb öffnen zwischen Mitte März und 1. April sieben von insgesamt neun Museen an 15 Standorten ihre Pforten. Das Südtiroler Archäologiemuseum und das Naturmuseum Südtirol bilden hier eine Ausnahme, diese beiden Museen in Bozen sind ganzjährig für die Besucher geöffnet. Organisiert und verwaltet werden die Museen vom Land Südtirol durch den Betrieb „Landesmuseen“.

Im Interesse der vielen zu erwartenden Besucher bei den zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen in den Landesmuseen, hat man die Winterpause genutzt um das Programm für das neue Jahr wieder besonders interessant und reizvoll zu gestalten. Trotz des sehr heißen Sommerwetters, was ja normalerweise einem Museumsbesuch nicht gerade förderlich ist, haben 2015 fast 800.000 Urlaubsgäste und auch Südtiroler die Museen besucht.

Trotz der sehr guten Frequentierung ist es ein Hauptanliegen der Landesmuseumsverwaltung die Anzahl der heimischen Besucher ständig zu erhöhen. So konnte man in den vergangenen Jahren hier eine stetige Steigerung verzeichnen. Im Jahr 2014 erreichte man einen Zuwachs von zehn Prozent bei den Südtiroler Besuchern, die Zahlen für 2015 liegen leider noch nicht vor.

Ein wichtiger Zielpunkt sind besonders Familien und junge Menschen, die vom Landesrat besonders angesprochen werden Südtiroler Kultur- und Heimatschätze in den Museen zu entdecken. Der Museums-Landesrat Florian Mussner führte dazu aus, dass „Die Landesmuseen Orte sind, an den die vielseitige reiche Kultur und Geschichte unseres Landes vermittelt wird, Orte an den Menschen sich treffen, miteinander etwas erleben und auch in Dialog miteinander treten“.

Ab nicht nur Veranstaltungen und Ausstellungen sind Anliegen der Landesmuseen, es soll auch die Forschung erheblich gefördert und ausgebaut werden. So haben im Jahr 2015 die wissenschaftlichen Publikationen der Landesmuseen einen starken Anstieg verzeichnet. Außerdem stieg die Beteiligung der wissenschaftlichen Mitarbeiter an Fachtagungen enorm an. Finanziert und gefördert wird dies auch über den Euregiofonds.

Ein so genanntes „Benchmarking-Verfahren“ soll bereits seit 2010 dafür sorgen, die qualitativen Standards der Landesmuseen zu festigen und weiter zu erhöhen. Hier werden viele unterschiedliche Daten und Indikatoren zusammengeführt, die dann dazu dienen gemeinsame Ziele auszuarbeiten und festzulegen. Die Direktorin der Landesabteilung Museen sowie des Betriebes „Landesmuseen“, Frau Karin Dalla Torre sagte hierzu, „In diesem Sinne sind die Landesmuseen Leitinstitutionen der Museumslandschaft und Kompetenzzentren für die museale Arbeit in Südtirol und diesen Weg wollen wir auch weiterhin gehen“.

Was bieten die Landesmuseen im Jahr 2016

Das Naturmuseum Südtirol in Bozen

Neben der Dauerausstellung über die Entstehung und das Erscheinungsbild der Südtiroler Kulturlandschaften ist hier eine noch bis Ende Mai laufende Schlangenausstellung mit vielen lebenden Gift- und Würgeschlangen aus aller Welt die Hauptattraktion. Außerdem kann von Ende Oktober 2016 bis April 2017 eine große Schmetterlingsausstellung mit lokalen und tropischen Exemplaren bewundert werden.

Museum Ladin Ciastel de Tor auf Schloss Thurn bei Sankt Martin

Hier kann man zum fünften Mal eine kollektive Kunstausstellung zur Förderung der ladinischen Kunst „Triena la Ladina“ bewundern, und zwar von September 2016 bis Juni 2017. Gezeigt werden viele Werke von insgesamt sechs Künstlern. Das Museum feiert dann im Juni sein 15-jähriges Bestehen. Im Rahmen der anstehenden Feierlichkeiten wird auch eine Tagung stattfinden die den Schutz und die Förderung von sprachlichen Minderheiten in Europa zum Thema hat.

In einer Zweigstelle dieses Museums in Sankt Kassian, dem Museum Ladin Ursus Ladinicus findet sich ein groß angelegtes Sommerprogramm mit Workshops, Themenführungen, Wanderungen und Spielen für alle Altersgruppen. Sogar ein Schnupperkurs in Ladinisch kann hier besucht werden

Das Südtiroler Archäologiemuseum

zeigt bis zum Januar 2018 eine Sonderausstellung mit dem Thema „Heavy Metal – Wie Kupfer die Welt veränderte“. Hier sieht man eine Chronik von der Entdeckung des Kupfers bis in die Neuzeit. Beleuchtet werden natürliche auch die Folgen der Entdeckung für die Steinzeitmenschen, hier speziell auch die Geschichte von „Ötzi“. Dessen Entdeckung vor 25 Jahren wird im September mit einem großen Festakt, einem Tag der offenen Tür sowie einem dreitägigen Kongress gefeiert.

Im Touriseum-Landesmuseum

für Tourismus auf Schloss Trauttmansdorff können sich die interessierten Besucher von April bis November über den Tourismus in Südtirol genauestens informieren. Dort wird in einer unvergleichlichen achtteiligen AudioLounge die hauptsächlich familiär strukturierte Tourismusbranche hinter den Kulissen aufgezeigt.

Das Südtiroler Bergbaumuseum präsentiert auch in diesem Jahr wieder die sehr beliebte Konzertreihe „Musik im Stollen“ im Juli und August. Diese wird, weil sie nicht mehr ausschließlich in den Stollen stattfindet unter dem Namen „Stollen- und Knappenmusik“ dargeboten. Erleben kann man den Kunstgenuss aber nicht nur in der Bergbauwelt Ridnaun Schneeberg, sondern auch an allen anderen Standorten des Bergbaumuseums, wie im Klimastollen des Schaubergwerks in Prettau, Kornkasten Steinhaus und im Erlebnisbergwerk Passeier.

Im Südtiroler Weinmuseum

in Kaltern kann man wie in jedem Jahr die traditionellen Ausstellungen und Veranstaltungen bewundern. Hierzu zählen neben den üblichen Führungen, Verkostungen und Sommerworkshops für Kinder in diesem Jahr auch musikalische Highlights wie der musikalisch-literarische Abend im Zeichen des Weingenusses am 16. April. Hier werden die Autoren Christine Lasta und Toni Tasschler mit musikalischer Untermalung der Südtiroler Musiker Helga Plankensteiner und Michael Lösch, Texte zum Thema Wein vorlesen und dem Publikum einen unvergesslichen Genuss bieten.

Im Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim bei Bruneck

findet neben einigen Sonderausstellungen zu lokalen Themen am 19.Juni wieder das Kräuterfest statt, wo Besucher den Geheimnissen von Wild-, Würz- und Heilkräutern auf die Spur kommen können. Am 11.September erfreut das Volksmusikfest mit Tanz und Spielen und am 23.Oktober der Kraut- und Erdäpfeltag die Besucher.

Interessierte werden auch im Juli und August bei den Vorführungen der Weber, Näherinnen, Schnitzer, Spinnerinnen, Klöpplerinnen und Kardätschen auf ihre Kosten kommen.

Das Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei im Schloss Wolfsthurn begibt sich in diesem Jahr vom 22.Mai bis 31.Oktober mit der Sonderausstellung „Höfe ohne Männer. Frauenalltag im Ersten Weltkrieg“ auf die Spuren des Lebens der Frauen im ländlichen Tirol in der Zeit des Ersten Weltkrieges.

Im Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol

kann man in diesem Jahr zwei außergewöhnlich Ausstellungen bewundern. „Vom Ende der schönen Welt“ lautet das Thema einer Ausstellung von fast 90 Kunstwerken Tiroler Landschaftsgraphik, die den Besucher in frühere Epochen führt. Zu bewundern sind diese Meisterwerke von März bis Juni 2016. Die Ausstellung „Mauerschau. Bauforschung Schloss Tirol 1816-2016“ von Juli bis September zeigt in beeindruckender Weise einen Überblick über die Baugeschichte eines der Wahrzeichen des Troler Landes – Schloss Tirol.

Viele weitere interessante Details und Informationen zu den jeweiligen Ausstellungen und Museen finden Sie auch im Internet unter www.museen-suedtirol.it und hier unter Sehenswertes - Museen.

Weitere empfehlenswerte Museen in Südtirol:

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