Königsangerspitze

Die Königsangerspitze – Monte Pascolo

Am Ostkamm der Sarntaler Alpen in Südtirol befindet sich die Königsangerspitze, welche auf Italienisch „Monte Pascolo“ genannt wird. Bei der Königsangerspitze handelt es sich mit einigen kleineren Erhebungen um einen kleinen Bergstock, welcher auf seinem höchsten Punkt eine Höhe von 2.439 Meter über dem Meeresspiegel erreicht.

Am höchsten Punkt der Königsangerspitze befindet sich das Gipfelkreuz, welches ein begehrtes Ziel bei Wanderern ist. Denn von hier bietet sich ein traumhafter Blick in die Südtiroler Bergwelt, vor allem auf die nahe gelegenen Dolomiten. Den Gipfel der Königsangerspitze entdeckten die Menschen nicht erst vor wenigen Jahren bzw. Jahrzehnten als Ausflugsziel und Aussichtspunkt. Im Jahr 1951 wurden auf der Königsangerspitze Tonscherben aus prähistorischer Zeit gefunden, welche ein Beleg dafür sind, dass der Gipfel schon in der Frühzeit von den Menschen aufgesucht wurde.

Die Felswände der Königsangerspitze fallen an deren Nordseite steil hinab. Im Norden befindet sich das Schalderer Tal. Anders zeigt sich der Berg auf seiner Südseite. Hier dehnen sich weitläufige Almhänge bis in das Tal aus. Im Süden befindet sich Latzfons, ein Ort, welcher als Fraktion zur Stadt Klausen – der Stadt im Südtiroler Eisacktal – gehört. Die Sarntaler Alpen erstrecken sich westlich der Königsangerspitze, das Brixener Becken befindet sich an der nordöstlichen Seite. An der östlichen Seite der Königsangerspitze befindet sich der Radlsee mit der gleichnamigen Radlseehütte. Diese Hütte liegt auf einer Höhe von 2.284 Metern über dem Meeresspiegel und ist auf jeden Fall all jenen ein Begriff, die schon einmal den Gipfel der Königsangerspitze erklommen haben.

Der Aufstieg zum Gipfelkreuz

Die Wanderroute auf den Gipfel der Königsangerspitze ist relativ leicht zu erwandern und erfordert zirka drei Stunden Zeit.

Auf den Gipfel kommt man über den Weg, welcher von Gereuth über den Perlungerhof führt. Vom Perlungerhof führt der Weg Nr. 8A und anschließend der Weg. Nr. 8 zunächst durch ein Waldstück. Nachdem man das Waldstück passiert hat, führt ein etwas steilerer Weg zu einem Wegkreuz, welches sich auf einer Höhe von 1.771 Metern befindet. Von diesem Wegkreuz wandert man zur Radlseehütte weiter. Alternativ kann man an dem Wegkreuz auch den Weg nehmen, welcher rechterhand zum Hundskopf (2.354 Meter über dem Meeresspiegel) bis zum Gipfelkreuz führt.  Der Weg über den Hundskopf ist an dieser Stelle zu empfehlen, da sich von diesem aus eine bessere Aussicht bietet. Insbesondere kann man hier die Dolomiten bewundern, vor allem auf die Geisler-Spitzen bietet sich von diesem Weg ein traumhafter Blick.

Während der Weg von Gereuth an der Ostseite der Königsangerspitze auf deren Gipfel führt, gibt es mit der Route vom Parkplatz oberhalb vom Garner Wetterkreuz eine weitere Möglichkeit, den Berg vom Süden zu erklimmen. Über den Weg mit der Beschilderung „Radlsee Nr. 10“ gelangt man auf den Weg Nr. 8 (s. oben). Wer vom Gipfelkreuz nicht den gleichen Weg zurückgehen möchte, kann den Abstieg über die Lorenzischarte vornehmen. Dieser Weg ist zwar mit einer etwa eineinhalb Stunden längeren Gehzeit verbunden und es müssen weitere 80 Höhenmeter überwunden werden. Doch aus landschaftlicher Sicht ist dieser Weg zu empfehlen, da dieser von der Lorenzischarte über die Klausner Hütte und Kühhof über eine traumhafte Almenlandschaft führt.

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