Internet

Südtirol ist bald nahezu flächendecken mit dem Breitbandnetz versorgt

Das Internet nimmt sowohl im Privat- als auch im Geschäftsbereich einen immer höheren Stellenwert ein. Aus diesem Grund hat die Landesregierung von Südtirol schon vor einigen Jahren das Ziel ausgegeben, dass bis Ende des Jahres 2009 den Bewohnern und Betrieben eine Anbindung an das Breitbandnetz möglich ist. Nach Aussage des Südtiroler Landesrats Florian Mussner werden im Dezember 2009 90 Prozent der Südtiroler Bevölkerung und 95 Prozent der Betriebe die Möglichkeit einer Anbindung an das Breitbandnetz haben.

Arbeiten auf Hochtouren

Schon der Landesrat Hans Berger, der Vorgänger von Florian Mussner, hatte viel investiert, um Südtirol mit dem Breitband zu erschließen. Diese Erschließung wird nun weiter und intensiver vorangetrieben. Noch in diesem Jahr sind zwischen Meran und St. Leonhard, Lana und St. Walburg, Bruneck und Sand in Taufers, Auer und Salurn und zwischen Auer und Eppan und Tramin und St. Lorenzen und Stern Breitband-Verbindungen geplant. Im oberen Vinschgau, auf dem Ritten und in Kastelruth werden zusätzliche Arbeiten ausgeführt, so der Landesrat, der in diesem Zusammenhang auf einen Zusatzauftrag verweist.

Insgesamt werden 44 Gemeinden durch die bereits erfolgte Ausschreibungen an das Breitbandnetz angeschlossen. Weitere 46 Gemeinden und Fraktionen werden über eine kabellose Anbindung versorgt.

Entlegene Höfe und Weiler, die weder über das Kabel noch kabellos versorgt werden können, soll eine Anbindung per Satellit in Zukunft möglich sein.

Vergleich mit Straßenbau

Landesrat Mussner vergleicht die Anbindung an das schnelle Internet mit dem Straßenbau. Auch hier muss das Land dafür sorgen, dass jedem Bürger eine zeitgemäße Anbindung zur Verfügung gestellt wird. Identisch verhält es sich mit dem Zugang zum Breitband, da nur dadurch die Wettbewerbsfähigkeit erhalten werden kann. Dem Privaten, allen voran jedoch allen Wirtschaftstreibenden muss ein moderner Internetanschluss garantiert werden.