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Terlan Südtirol

Terlan – das Weindorf in Südtirol

Eingebettet im Südtiroler Etschtal liegt das Weindorf Terlan. Zwischen Meran und Bozen und auf einer Höhe von 248 Metern über dem Meer liegend bietet Terlan die optimalen Voraussetzungen für das, was den Ort nicht nur als Urlaubsort bekannt gemacht hat – nämlich dem Weinanbau.

Nicht nur der Weinanbau

Die umliegenden Weinberge prägen wesentlich das Flair des Urlaubsortes in den Dolomiten. Aber nicht nur der Weinanbau hat den Ort bekannt gemacht. Auch der Anbau von Spargel und Äpfeln in Terlan ist spätestens dem Urlauber wohl bekannt, der seine schönste Zeit im Jahr in dieser Gegend verbringt.

Auch wenn der Terlaner Wein ein wohlbekannter Tropfen aus Südtirol ist, nennt sich der Ort nur „Terlan“. Den Zusatz „an der Weinstraße“, den z. B. die nahe gelegene Stadt Kaltern im offiziellen Ortsnamen hat, führt Terlan nicht – obwohl dies bereits vor einigen Jahren aus Marketinggründen diskutiert wurde.

Die Geschichte von Terlan

Heute, in Zeiten des Wein-, Obst- und Spargelanbaus in Terlan ist es kaum mehr vorstellbar, das im 15. Jahrhundert Silber abgebaut wurde. In der Gegend um das heutige Urlaubsdorf waren damals um die eintausend Knappen damit beschäftigt, Bleiglanz abzubauen. In der Talsohle wurde das abgebaute Material in Schmelzöfen aufbereitet, bevor es in die südlichen Länder transportiert wurde.

Silber wird heute in Terlan nicht mehr abgebaut, allerdings zeugen die Namen einiger Landschaftsteile von dem Abbau. So kann der aufmerksame Gast feststellen, dass Namen wie z. B. Silberleitenhof oder Silberleiten an den Silberabbau vor einigen Jahrhunderten erinnern.

Terlans schiefer Kirchturm

Nicht nur der schiefe Turm von Pisa ist bekannt. Auch Südtirol hat einen schiefen Turm zu bieten – den schiefen Kirchturm von Terlan. Der Kirchturm der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt hat mit einer Höhe von 75 Metern den zweithöchsten Kirchturm von ganz Südtirol (der höchste Kirchturm in Südtirol ist in Kastelruth). Da sich der Kirchturm allerdings sehr stark geneigt hatte, musste er im 19. Jahrhundert neu aufgebaut werden. Doch auch der Neubau hatte es nicht geschafft über längere Zeit gerade zu stehen. 1996 wurde die letzte umfangreichere Renovierung des Kirchturms abgeschlossen.

Der Urlaub in und um Terlan

Terlan und die Umgebung bieten hervorragende Bedingungen für Urlauber. Egal zu welcher Jahreszeiten, jede hat ihre eigene Faszination. So können in Frühling die blühenden Apfelbäume, im Sommer das mediterrane Klima und im Herbst die bunten Weinreben genossen werden. Dass es sich bei dem Landteil um einen sehr sonnenverwöhnten handelt, zeigt schon die Tatsache, dass hier mehr als an 300 Tagen im Jahr die Sonne scheint.

Das – für Südtiroler Verhältnisse – relativ ebene und flache Etschtal bietet hervorragende Bedingungen für Radwanderungen. Darauf hat sich die Region auch eingestellt. So wurden beispielsweise verkehrsfreie Radwege angelegt.

Von der Hochebene des Tschögglbergs können einmalige und unvergessliche Wanderungen unternommen werden. Wanderer, Nordic-Walker und Natur- und Bergliebhaber kommen in Terlan und Umgebung voll auf ihre Kosten.

Der Terlaner

Der bekannte Wein, der von dem Ort seinen Namen erhalten hat, wird von den Urlaubern gerne verköstigt und so mancher nimmt sich als Erinnerung oder Mitbringsel auch die eine oder andere Flasche mit nach Hause. Allerdings sollten die Terlaner nicht arg lange aufgehoben werden, da bei den meisten Sorten eine lange Lagerung keinen Qualitätszuwachst bringt.

Bekannt geworden ist der Terlaner hauptsächlich wegen des Weißweins, dem Weißterlaner. Allerdings ist der Anteil an Rotweinen um einiges höher, der heute gekeltert wird. Zirka ein Drittel der Rebflächen in Terlan entfallen auf den Weißwein, zirka zwei Drittel hingegen auf den Rotwein.

Bei den Terlanern handelt es sich durchwegs um ausgeglichene, harmonische Weine, die eher trocken sind.

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