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Salurn Südtirol

Salurn – das südlichste Dorf Südtirols

„... von Sigmundskron der Etsch entlang, bis zu Salurner Klaus´“, so heißt es in der ersten Strophe des Bozner Bergsteigerliedes. Und damit wird zum Ausdruck gebracht, dass der südlichste Punkt von Südtirol das Dorf Salurn ist. Zugleich ist Salurn der südlichste Punkt des deutschsprachigen Alpenraumes und die Grenze zum italienischen Sprachraum.

Salurn liegt am südlichen Ende der Südtiroler Weinstraße auf einer Höhe von 224 Metern über dem Meer. Zirka 30 Kilometer von Bozen entfernt bildet Salurn das Tor zum Süden. Salurn hat knapp 3.800 Einwohner, von denen ein Großteil die italienische Sprache als Muttersprache hat. Mehr als 62 Prozent der Einwohner Salurns haben italienisch, nur knapp 38 Prozent haben deutsch als Muttersprache.

Zum Gemeindegebiet Salurn gehören auch die Fraktionen Gfrill und Buchholz. Die Salurner Klause ist ein Engtal der Etsch, welches dadurch entsteht, dass der Fennberg und der Geiersberg bei Salurn sehr nahe beieinander stehen.

Der Urlaub in Salurn

Alles, was die Südtiroler Städte und Dörfer zu einem beliebten Ziel zahlreicher Urlauber aus dem In- und Ausland macht, hat auch Salurn zu bieten. Das Dorf, welches auf Italienisch Salorno heißt, ist umgeben von grünen Wiesen, Weinhängen, Ostwiesen und Wäldern. Und natürlich sind die Dolomiten, die so genannten Brenta-Dolomiten, unmittelbar vor der Haustüre. Ein einmaliger Blick in das Südtiroler Etschtal gibt dem Ort nochmals einen ganz besonderen Charme.

Urlauber können unter einigen Hotels und Gasthöfen ihr Urlaubsdomizil auswählen. In Salurn befindet sich allerdings auch eine Jugendherberge. Im Jugendhaus Dr. Josef Noldin (Noldinhaus) sind stets die jüngeren Gäste Südtirols herzlich willkommen. Von der Salurner Gastfreundschaft machten sich bereits Persönlichkeiten, wie z. B. Albrecht Dürer, Napoleon oder Martin Luther ein Bild, als sie sich in Salurn aufhielten.

Salurn bietet mit seiner einmaligen Umgebung ideale Voraussetzung für einen abwechslungsreichen und erholsamen Urlaub. So sind die Südtiroler Städte Bozen, Meran und Kaltern und einige weitere sehenswerte Ortschaften schnell zu erreichen. Das Südtiroler Etschland, insbesondere mit der Südtiroler Weinstraße, bietet hervorragende Möglichkeiten für Ausflüge mit dem Fahrrad. Und der Naturpark Trudner Horn wartet mit einer Vielzahl an Wanderwegen auf seine Besucher.

Die Geschichte von Salurn

Der Ort Salurn wurde auf einem Schuttkegel errichtet. Dies wurde erforderlich, da stets Überschwemmungen, die von der Etsch ausgingen, für Gefahr sorgten. Als Schutz vor diesen Überschwemmungen wurde diese Erhöhung gewählt. Die Etsch ist der größte Fluss Südtirols und fließt an Salurn vorbei.

Dem aufmerksamen Gast fällt vor allem die Straßenführung auf. Denn die Straßen verlaufen trichterförmig zum Ortskern.

Das heutige Gemeindegebiet von Salurn wurde schon zur Zeitenwende besiedelt. Erstmals wurde Salurn allerdings „erst“ im Jahr 580 nach Christus urkundlich erwähnt. In diesem Jahr drangen die Franken nach Süden vor. Der langobardische Herzog von Trient konnte bei Salurnis – so wurde Salurn damals genannt – die Vordringlichen zurückschlagen.

Sehenswertes in der Umgebung Salurns

Sehenswert ist die Haderburg – das Schloss Salurn - oberhalb von Salurn. Schon alleine, wie die Burg auf einem schmalen, hoch hinaus ragenden Felsen erbaut wurde, ist eine Besichtigung wert. Heute ist die Haderburg allerdings zu einer Ruine verfallen, die über einen steilen Weg zu Fuß erreicht werden kann. Wann genau die Haderburg erbaut wurde, ist nicht bekannt. Allerdings wurde die Burg bereits Anfang des 13. Jahrhunderts urkundlich erwähnt, weshalb davon auszugehen ist, dass sie aus der ersten Burgenbauperiode stammt.

Wer einen Ausflug in die Bergfraktion Buchholz macht, sollte sich den Skulpturengarten ansehen. Hier werden in einem öffentlichen Garten Figuren aus Marmor und Bronze ausgestellt und sollen die Besucher animieren, sich mit der Kunst im Wechselspiel der Jahreszeiten eingehend zu befassen.

Besuchen auch Sie bei Ihrem nächsten Südtirolaufenthalt das - im wahrsten Sinne des Wortes - „letzte“ Dorf Südtirols!

Bildergalerie: