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St. Christina

St. Christina im Grödner Tal

Der touristenfreundliche Ort St. Christina liegt im Zentrum des sonnenverwöhnten Grödnertals. Fast 2.000 Einwohner kümmern sich mit Erfolg darum, dass ihre Heimat für die Urlauber attraktiv bleibt. Es ist nämlich nicht nur die Natur rund um St. Christina, sondern auch einige architektonische Besonderheiten, die den Ort so interessant machen.

Natur und Sport um St. Christina

Der Langkofel und die Geislergruppe sind die markanten Grenzsteine des Gemeindegebietes St. Christina. Der Ort selbst ist entlang des Grödnerbaches angesiedelt. Die zentrale Lage im Tal und gleichzeitig die Nähe zu den Dolomiten machen St. Christina zum idealen Urlaubsort. Im Sommer steht das Wandern und Bergsteigen im Vordergrund, im Winter gehört St. Christina den Skifahrern und Wintersportlern. Aber auch der Ort selbst hat Sportbegeisterten einiges zu bieten. Ein Fitnesscenter, eine Eislauffläche oder eine Bahn für Leichtathletik sind hier als Beispiele zu nennen.

Sehenswürdigkeiten in St. Christina

Dass sich St. Christina schon in früheren Zeiten als Urlaubsort eignete, beweist die Fischburg. Im 17. Jahrhundert wurde sie nämlich zunächst als Sommerschloss von einem Abkömmling der Familie von Wolkenstein-Trostburg gebaut. Aber vermutlich hatte man damals noch nicht so viel Sinn für kleine aber feine Feriendomizile, und so wurde eine wehrhaft erscheinende, trutzige Burg aus dem angedachten Ferienhaus. Mitte des 19. Jahrhunderts brauchte die Familie die Burg vermutlich nicht mehr, und schenkte sie an die Gemeinde St. Christina, die ein Armen- und Pflegeheim darin betrieb. Gegenwärtig ist die Fischburg in Privatbesitz einer venezianischen Familie, und setzt wohl damit ihre eigene Tradition als Sommerschlösschen fort.

Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit ist das Gebäude des Hotels Monte Pana mit dazugehöriger Kapelle. In den Dreißigerjahren erbaut, steht es heute als glänzendes Beispiel für die moderne alpine Architektur. Der gleiche Architekt, Franz Baumann, schuf auch die Bergkapelle, deren moderne Bauweise zeigt, dass ein sakrales Gebäude nicht erst nach mehreren hundert Jahren ein Kunstwerk darstellt.

Gardena Ronda Express

St. Christina kann mit einem technischen Schmankerl aufwarten. Der Gardena Ronda Express bringt seit 2004 pro Fahrt bis zu 2000 Menschen die 1,2 km lange Strecke von der Talstation Ruacia bis zur Bergstation Tschisles.

Die Standseilbahn verläuft während der gesamten Strecke unterirdisch und schafft die 142 m Höhenunterschied mit einer Höchstgeschwindigkeit von 36 km/h. Der Fahrplan der eingleisigen Bahn orientiert sich jeweils zur vollen Stunde. Der Bau wurde notwendig, nachdem die historische Grödnerbahn schon 1960 ihren Betrieb eingestellt hatte und es danach über vierzig Jahre lang im Grödnertal keine schienengebundene Fahrtmöglichkeit mehr gegeben hatte.

Skifahrer wie Bergwanderer nehmen die Möglichkeit, ohne Auto an ihr Ziel zu kommen gerne an. Damit hat sich der enorme Aufwand während der Planungs- und Bauphase gelohnt.

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