Klausen Südtirol

Klausen in Südtirol

Schon in grauer Vorzeit wusste man, wo es schön ist, wie die Hinweise auf erste Besiedelung vermuten lassen. Die erste urkundliche Erwähnung der südtiroler Stadt Klausen fand zwar erst 1027 statt, aber schon zuvor hatten sich Menschen dort angesiedelt.

Klausen, die Künstlerstadt

Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde Klausen von bedeutenden Persönlichkeiten besucht, darunter befand sich auch der Maler Albrecht Dürer, der die Gegend um Klausen so schön fand, dass er sie gleich malen musste. Er befand sich in Gesellschaft vieler Künstler, die im 15. Jahrhundert schon so zahlreich in Klausen vertreten waren, dass die Stadt noch heute den Beinamen Künstlerstadt hat. Schon damals schmiegten sich die Häuser am Flussbett der Eisack entlang und an den Berghang, der hinauf zu Kloster Säben führt, das seit dem 16. Jahrhundert über der Stadt thront. Wer Klausen besucht, wandert gern zum Kloster hinauf und lässt sich eine Weile vom Flair der Vergangenheit berauschen.

Die schönste Altstadt Italiens

Zurück in der Gegenwart erfreut man sich an der schönsten Altstadt Italiens, wie Klausen in vielen Reiseführern gepriesen wird. Groß ist sie nicht, die ca. 5.200 Einwohner zählende Hauptstadt des Törggelen, aber dafür ist sie umso beliebter bei erholungssuchenden Touristen, die in Klausen einen romantischen Anlaufpunkt ihres Südtirol-Urlaubs finden.

Als Tor zu den Dolomiten wird das Städtchen deshalb auch gern bezeichnet, denn von hier aus kann man herrliche Ausflüge in die Eisacktaler Dolomiten starten, eine Landschaft, die Seinesgleichen sucht.

Aber auch ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen mit ihren mittelalterlichen Gebäuden ist zu empfehlen, denn Klausen beeindruckt nicht nur durch eine lange und ereignisreiche Geschichte, sondern auch durch eine äußerst lebendige Gegenwart. Gemütliche Wirtshäuser, einladende Geschäfte und nette Hotels sorgen dafür, dass man sich als Urlauber in Klausen rundum wohl fühlt. Mit der deutschen Sprache kann man sich, wie fast überall in Südtirol recht gut verständigen, denn der deutschstämmige Bevölkerungsanteil beträgt mehr als 90 Prozent.

Sehenswertes

Nicht nur an Regentagen empfiehlt es sich, das Stadtmuseum zu besuchen, in dem der beeindruckende Loretoschatz aufbewahrt wird. Dieser wurde im 17. Jahrhundert von der spanischen Königin Maria Anna gestiftet und beinhaltet einen reichen Schatz an klerikalen Kunstgegenständen. Ein weiterer Rundgang durch die schöne Stadt führt sicherlich auch in die Kapuzinerkirche, die im 17. Jahrhundert ebenfalls von Spaniens Königin Anna Maria gestiftet wurde. Aber auch die Liebfrauenkirche, die Klosterkirche und die Heiligkreuzkirche warten auf Besuch und belohnen mit ihren Kunstwerken, Wandmalereien und Stuckarbeiten.

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