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Welsberg

Welsberg im Südtiroler Pustertal

Im Südtiroler Pustertal und damit im nordöstlichen Teil des beliebten Urlaubslandes Südtirol liegt die Gemeinde Welsberg. Welsberg gehört mit seinen Fraktionen Ried, Taisten, Taistner Alm, Unterrain und Wiesen der Ferienregion Kronplatz an und hat etwa 2.800 Einwohner. Auf Italienisch wird Welsberg „Monguelfo“ genannt.

Die Gemeinde Welsberg wird oft als das „Tor ins Land der Geheimnisse“ bezeichnet, da es hier für die Besucher und die Urlauber vieles zu erkunden und zu entdecken gibt. Aber nicht nur der Ort selbst, auch die unmittelbare Umgebung, in der sich die von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichneten Dolomiten befinden, hat für alle Gäste vieles zu bieten, die einen (Urlaubs-)Aufenthalt interessant, kurzweilig aber auch erholsam werden lassen.

Das Ortszentrum von Welsberg liegt auf einer Höhe von 1.087 Metern über dem Meeresspiegel, wobei sich das gesamte Gemeindegebiet Welsbergs über eine Höhe von 1.042 Metern bis hinauf auf 2.687 Metern erstreckt. Oberhalb von Sexten, der ebenfalls bekannten Gemeinde östlich von Welsberg entspringt die Rienz. In Welsberg mündet der Gsieser Bach in die Rienz.

Ein Urlaub in Welsberg

Zahlreiche Besucher kommen zu jeder Jahreszeit nach Welsberg, um hier ihren Urlaub zu verbringen. Zum einen bietet der Ort selbst eine stattliche Anzahl an Unterkünfte, die je nach Urlaubsbudget und Anspruch von den Pensionen bis hin zu Hotels reichen. Zum anderen hat die traumhafte Umgebung inmitten der Dolomiten so viele Freizeitaktivitäten inmitten der herrlichen Berglandschaft zu bieten, dass es hier vieles zu entdecken gibt. Entspannung und Erholung sind hier garantiert.

Von Welsberg aus hat man unverwechselbare Blicke auf die Dolomiten, welche Welsberg sprichwörtlich „umrahmen“. Die Wander- und Kletterwege sind zudem von Welsberg bzw. den angehörigen Fraktionen schnell und bequem zu erreichen.

Wer seinen Winterurlaub hier verbringen möchte, der wird schnell die Vorzüge erfahren, dass das Südtiroler Skigebiet Nummer 1 direkt „vor der Haustüre“ von Welsberg liegt. Das Skigebiet Kronplatz liegt nur wenige Kilometer von Welsberg entfernt und kann ebenfalls zügig erreicht werden. Und wer ein Langlauf-Freund ist, dem stehen im Gsieser Tal bestens präparierte Langlaufloipen zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten

Die Gemeinde Welsberg hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, die sich all jene ansehen sollten, die hier ihren Urlaub verbringen oder sich nur auf der Durchreise befinden. Schon alleine das Zentrum von Welsberg ist mit seinen Häusern, die im Tiroler Stil erbaut sind, äußerst sehenswert.

Pfarrkirche zur Heiligen Margareth

Das Bild des Dorfzentrums wird wesentlich durch die Pfarrkirche zur Heiligen Margareth mit seinen auffallend roten, spitzen Kirchturm geprägt. Die Kirche wurde im Jahr 1342 erbaut. Einen Umbau erfuhr die Kirche in den Jahren 1736 bis 1738.

Der Innenraum der Kirche ist ebenfalls sehenswert. Hier können Interessierte das Altargemälde bewundern, welches von dem Welsberger Paul Troger gefertigt wurde. Aber auch die Deckengemälde der Pfarrkirche und der ansonsten reich geschmückte Innenraum sind es Wert, die Kirche auch von innen zu besichtigen.

Bildstock

Sämtliche Orte in Südtirol haben eine unzählbare Anzahl an Bildstöcken und Wegkreuzen vorzuweisen. Meist finden diese Bildstöcke und Wegkreuze wenig Aufmerksamkeit, obwohl sie die Dorfbilder und die Gegend maßgeblich mitprägen. Einen ganz besonderen Bildstock hat jedoch Welsberg vorzuweisen. Direkt neben der Pfarrkirche zur Heiligen Margareth ist ein Bildstöckl zu finden, welcher von Michael Pacher stammt und der der höchste und schönste Bildstock im südlichen Tirol sein soll. Vor allem im Sommer, wenn am Fuße des Bildstöckls zahlreiche blühende Blumen angepflanzt werden, gibt der Bildstock Welsbergs ein herrliches Bild ab, welches auch sehr gerne von den Besuchern für das private Fotoalbum fotografiert wird.

Auf einer schmalen Säule befindet sich der Tabernakel. In vier Nischen sind die gotischen Fresken, welche von Michael Pacher gefertigt wurden, zu finden. Mit den vier Gemälden zeigt Michael Pacher den Heiligen Gregor, den Heiligen Augustin, Maria mit dem Kind Jesu und die Kreuzigungsgruppe.

Den Bildstock hatten, wie man heute annimmt, die Zellern aus Dankbarkeit darüber errichten lassen, vor den Gefahren von Seuchen und der Pest, von Wasser und Feuer geschützt worden zu sein.

Schloss Welsperg

Sehenswert ist das Schloss Welsperg, welches sich etwas oberhalb des Ortes befindet und bereits im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Wer das Schloss besichtigen möchte, der kann einen herrlichen Rundweg, welcher um das Schloss führt und verschiedene Blickwinkel auf das Schloss Welsperg zulässt, nehmen.

Nicht weit vom Schloss Welsperg entfernt befindet sich die Burgruine Thurn. Bei dem Rundweg um das Schloss Welsperg zweigt ein Weg in Richtung der Ruine ab, mit dem diese erreicht werden kann.

Die Geschichte von Welsberg

Das heutige Gemeindegebiet von Welsberg hat schon zu sehr früher Zeit Menschen angelockt, die das Gemeindegebiet besiedelt haben. Auch wenn nicht genau nachvollzogen werden kann, wann Welsberg erstmals besiedelt wurde, kann heute mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die erste Besiedlung schon in der Bronzezeit bzw. der frühen Hallstadtzeit erfolgte. Dies konnte durch zahlreiche Funde belegt werden, die in der Gegend um Welsberg gefunden wurden.

Bis zur ersten urkundlichen Erwähnung Welsbergs sollte allerdings noch einige Zeit vergehen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte erstmals im Jahr 1167.

Der damals vorhandene Stausee von Welsberg wurde auf Veranlassung von Georg von Welsperg im Jahr 1359 trocken gelegt. Der Talboden, der dadurch gewonnen wurde, wurde ab diesem Zeitpunkt besiedelt.