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Feldthurns

Feldthurns erhält Lob von I. Landschaftsschutzkommission

Am 25.02.2009 tagte die Erste Landschaftsschutzkommission und entschied über einige Anträge (s. auch Landschaftlicher Gebietsplan Seiser Alm wird nicht geändert). Mit dabei waren zwei Anträge von Feldthurns, über die die Kommission eine Entscheidung treffen musste. In einem Antrag wurde die Zustimmung des überarbeiteten bestehenden Landschaftsplans, in dem zweiten Antrag die Zustimmung  des überarbeiteten Gemeindebauleitplans eingeholt. In der anschließend erfolgten Pressemitteilung, lobte der Vorsitzende der Kommission Roland Dellagiacoma die Gemeinde Feldthurns. Denn in den beiden Anträgen steht die Erhaltung der Landschaft im Mittelpunkt.

Der Landschaftsplan wurde von der Kommission am 25.02.2009 einstimmig befürwortet.

Kulturlandschaft vom Feinsten

Wie der Kommissionsvorsitzende äußerte, hat die Gemeinde Feldthurns ein hohes Landschaftspotenzial. Und da er sich für die Gemeinde so begeistern konnte, wurde gleich eine weitere Aussage, nach der Feldthuns über eine Kulturlandschaft vom Feinsten verfügt, hinterher geschoben.

Der neu überarbeitete Landschaftsplan sorgt dafür, dass Feldthurns diese Kulturlandschaft vom Feinsten auch bleibt. In dem Plan werden einige Bannzonen ausgewiesen. In diesen Zonen gilt ein Verbot oberirdischer Neubauten. Ausgenommen hiervor sind allerdings die bestehenden Bauernhöfe, die erweitert werden dürfen.

Explizit sind von dem Verbot der oberirdischen Neubauten der Kirchhügel mit den Flächen von Schrambach, das Kuppengelände zwischen Pedratz und dem Pflegerpichl betroffen. Ebenfalls sind die Wiesenflächen von Garn bis in den Bereich zischen Pedratz und dem Weinbrenner-Hof, die Kastanienhaine und Wiesen oberhalb des Dorfes Feldthurn bis Schnaiders und die landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen Feldthruns und Tschoffnon aufgeführt.

Der neue Landschaftsplan sieht als Landschaftsschutzgebiet auch das Almgebiet Kühberg vor, das nach wie vor eine intakte alpine Kulturlandschaft vorzuweisen hat. Ebenso ist in dem Plan auch das Gebiet Radlsee-Kühberg aufgelistet. Ziel der Aufnahme des Gebietes ist der Schutz der bewaldeten Hänge und Bergwiesen dieses Gebietes.

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