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Toblacher See

Der Toblacher See, Pustertal, Südtirol

Im Gemeindegebiet von Toblach, einer Gemeinde im Südtiroler Hochpustertal, befindet sich der Toblacher See. Die italienische Bezeichnung des Toblacher Sees ist „Lago di Dobbiaco“. Der See liegt im Höhlensteintal auf einer Höhe von 1.259 Metern über dem Meeresspiegel und lockt aufgrund seiner Idylle sowohl in den Sommer- wie auch in den Wintermonaten zahlreiche Besucher an.

Der Toblacher See hat die Rienz als Zufluss und zugleich als Abfluss. An seiner tiefsten Stelle ist der See 3,5 Meter tief, hat einen Umfang von 4,5 Kilometer und damit ein geschätztes Volumen von 286.000 Kubikmeter.

Der Naturlehrpfad

Um den Toblacher See führt sein dem Jahr 2000 ein Naturlehrpfad. Insgesamt sind entlang des Naturlehrpfades elf Informationstafeln aufgestellt, welche die Interessierten aufschlussreiche Informationen über den Toblacher See geben. Ebenso geben die Tafeln ausführliche Informationen über das Gebiet rund um den Toblacher See, über Flora, Fauna und Geomorphologie.

Beim Naturlehrpfad handelt es sich um einen leicht begehbaren Rundweg, für den man sich etwa zwei Stunden Zeit nehmen sollte.

Campingplatz

Wer am Toblacher See campen möchte, kann dies am hier befindlichen Campingplatz tun. Der Campingplatz am Toblacher See versteht sich als familiärer Campingplatz, bei dem auch Hunde willkommen sind. Dadurch, dass sich der Campingplatz Toblacher See direkt an der Grenze zu zwei Naturparken – dem Naturpark Drei Zinnen und dem Naturpark Fanes-Sennes-Prags – befindet, ist dieser vor allem für alle Urlauber beliebt, die ihren Urlaub inmitten der Dolomiten verbringen möchten. So sind von hier aus beispielsweise die bekannten Drei Zinnen und die einmaligen Sextener Dolomiten in kurzer Zeit erreichbar.

Restaurant Seeschupfe

Direkt am Toblacher See befindet sich auch ein Restaurant: Das Restaurant Seeschupfe. In dieser einmaligen Gegend werden die Besucher auch kulinarisch verwöhnt. Direkt an der Terrasse des Restaurants erstreckt sich der Toblacher See. Während man einheimische oder auch internationale Kost genießt, kann man die Blicke über den idyllischen See schweifen lassen.

Gegenmaßnahmen zur Verlandung

Schon seit geraumer Zeit weist der Toblacher See eine Verlandungstendenz auf. Daher wurden schon in der Zeit von 1983 bis 1987 Arbeiten zur Resystematisierung des Sees durchgeführt, indem vor allem Sediment entfernt wurde.

Weiterhin weist der Toblacher See die Gefahr der Verlandung auf, welche auf das starke Wachstum der Wasserpflanzen und den Geschiebeeintrag zurückzuführen ist. Daher wird seit dem Jahr 2010 immer im Frühjahr und im Herbst vom Toblacher See Sediment entnommen und der der See entschlammt. Mittels eines Schwimmbaggers, welcher sich an einem Führungsseil bewegt, wird eine Schneckenschraube in den See gesenkt. Ein hydraulisch gesteuerter Arm wird bis zum Seeboden herabgelassen, welcher das Bodenmaterial lockert und anschließend ansaugt und über eine Rohrleitung in ein Becken transportiert. Der Schlamm setzt sich in dem Becken ab und das überstehende Wasser kann abfließen.

Die Arbeiten gegen die Verlandung des Toblacher Sees werden in Zusammenarbeit vom Biologischen Labor, dem Amt für Naturparke und der Gemeinde Toblach durchgeführt.

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