Schloss Wolfsthurn

Schloss Wolfsthurn in Mareit

Im malerischen Ridnauntal liegt die Ortschaft Mareit, wo als eine der bedeutendsten Attraktionen das Schloss Wolfsthurn zu einem Besuch einlädt. Gelegen ist das Schloss etwas oberhalb der Ortschaft. Über den Wanderweg „Wald und Wasser“ gelangen Gäste von der Ortschaft zum idyllisch gelegenen Schloss, das die Besucher schon vor dem Betreten fasziniert sowie den beeindruckenden Bauten. Und diese Atmosphäre umgibt das Schloss im Sommer ebenso wie im Winter. Das Schloss stellt das schönste seiner Art in ganz Südtirol dar, wie sich schon an der Architektur zeigt.

Architektur des Schlosses

Im Stile des Barocks wurde das Schloss Wolfsthurn errichtet. Bei den Bauten und Umbauten wurde auch das Innenleben faszinierend gestaltet. So gibt es den östlichen Hauptflügel mit einer interessanten hellen Verputzung. Hier ist ein Mittelrisalit, bei dem es sich um eine Art Vorsprung handelt, zu sehen. Dieser besitzt zudem einen Dreiecksgiebel. Geprägt wird dieser Flügel von seinen drei Etagen, die ihren edlen Abschluss durch geschwungene Dächer erhalten. Niedriger ist der im Westen gelegene Flügel, der lediglich über ein Geschoss verfügt. Er wird als Kavalierflügel bezeichnet und besitzt einen Torbau. Über Mauern sind die Gebäudetrakte mit einander verbunden und bilden die imponierende Kulisse für den Innenhof. Dessen Bild wird im Herzen von einem Springbrunnen bestimmt.

Geschichte des Schlosses

Licht in das Dunkel der Geschichte insbesondere in den Anfangsjahren konnte bisher nicht wirklich gebracht werden. Sicherheit besteht jedoch in der Zeit nach dem Jahr 1200. Zu dieser Zeit soll es einen Wehrturm gegeben haben, der im Jahr 1242 in den Besitz der Grafen von Tirol gelangte. Mit dem Ziel der Lehen wechselte der Turm zu Rudolfus Lupus, auch als Rudolf der Wolf bekannt, der dem Turm zugleich seinen Namen gab. Das Geschlecht der Wölfe starb zum Ende des 15. Jahrhunderts aus. Gegen Ende des dritten Quartals des 16. Jahrhunderts folgte der nächste Wechsel der Besitzer. Für etwa 200 Jahre hatte nunmehr die Familie Grebmer die Besitzrechte an der Burg.

Seit dem zweiten Quartal des 18. Jahrhunderts ist der Besitz an der Burg in den Händen der Familie Sternbach gelangt. So war dann auch Franz Andrea von Sternbach für das heutige Erscheinungsbild der Burg verantwortlich. In den 14 Jahren ab dem Jahr 1727 erfolgte der Umbau des Schlosses, das sich nun im Stil des Barock präsentierte.

Das Museum im Schloss

Der Jagd und der Fischerei widmet sich das Museum in der ersten Etage des Schlosses, wo eine spannende Zeit auf die Gäste des Schlosses wartet. Bei der Präsentation wurde Kulturhistorie berücksichtigt. Für Kinder gibt es sogar einen Bereich, indem alles Wissenswerte auf einfachem Wege vermittelt wird.

Wer mehr über die Geschichte des Schlosses erfahren möchte, findet alle Informationen in der zweiten Etage des Museums. Ebenfalls laden die Prunksäle zu einem Besuch ein, die sich mit der Ausstattung von einst präsentieren. Dadurch erhalten die Gäste eine Idee, wie das Leben hier wohl einst gewesen sein mag.

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