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Burg Schöneck im Pustertal

Die Burg Schöneck befindet sich im Südtiroler Pustertal, deren Anfänge bis in das hohe Mittelalter zurückreichen. Auch wenn sich die Burg heute in Privatbesitz befindet, ist es die Burg auf jeden Fall Wert, Beachtung zu finden. Inmitten von grünen Wäldern befindet sich die Burg oberhalb von Issing. Issing wiederum ist eine Fraktion der Pustertaler Gemeinde Pfalzen.

Auch wenn die Burg Schöneck für die Öffentlichkeit nicht zur Besichtigung offensteht, bietet sich von ihr aus ein herrlicher Blick in das Pustertal. Ein Besuch der nähren Umgebung der Burg sollte dennoch in Erwägung gezogen werden, von der sich ein Blick auf die Burg Schöneck bietet. Auch die charmante Umgebung der Burg ist sehenswert.

Die Geschichte der Burg Schöneck

Erbaut wurde die Burg Schöneck im 12. Jahrhundert von den Herren von Rodeneck. Über die Ersterwähnung der Burg gibt es unterschiedliche Daten. Während manchmal das Jahr 1155 als Ersterwähnung genannt wird, kann manchmal auch das Jahr 1164 gelesen werden. Die Ersterwähnung der Burg steht im Zusammenhang mit dem Ministerialengeschlecht des Bistums Brixen.

Der Burg war zur damaligen Zeit auch die vollumfängliche Gerichtsbarkeit zugesprochen. Schon im Jahr 1285 ist von einem Richter des Gerichts Schöneck zu lesen.

Zunächst gehörte die Burg dem Hochstift Brixen. In der Zeit von 1330 bis 1343 übernahmen die Grafen Görz die Burg, danach ging die Burg wieder zurück an den Hochstift Brixen. Ab dem Jahr 1500 ging die Burg Schöneck mit der Gerichtsbarkeit an die Habsburger über.

Der höchste Bau der Burg Schöneck ist der Wohnturm, der sogar aus den umliegenden Wäldern ragt. Teile der Burg – der Zwinger, die Mauer und der Burgfried – wurden restauriert. Der Zwinger war äußerst kompliziert gebaut, was ein maximales Maß an Sicherheit bedeutete. Die Burgkapelle ist nur noch als Ruine vorhanden. Hier sind jedoch noch Reste eines Freskos zu sehen, welche von Michael Pacher, einem südtiroler Bildschnitzer und Maler erschaffen wurden.

Im Register der Burgen wurde die Burg Schöneck mit ihrem Erhaltungszustand aufgenommen.

Geburtsort von Oswald von Wolkenstein

Der Minnesänger und Ritter Oswald von Wolkenstein, der im Mittelalter einen Großteil seines Lebens im Schlerngebiet verbracht hatte, soll auf der Burg Schöneck geboren worden sein. Oswald von Wolkenstein lebte in der Zeit von 1377 bis 1445 und war zu seiner Zeit auch als Dichter und Komponist von Bedeutung.

Es kann zwar nicht eindeutig belegt werden, dass Oswald von Wolkenstein tatsächlich auf Burg Schöneck geboren wurde, da konkrete Nachweise hierüber fehlen. Jedoch sprechen einige Indizien dafür. So gibt es von Friedrich von Wolkenstein, dem Vater von Oswald von Wolkenstein, eine Handlung, die diese Annahme stützt. Zu jener Zeit siegelte Friedrich von Wolkenstein auch als Hauptmann (Pfleger) für die Burg Schöneck.

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