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Region Trentino-Südtirol wurde ausgezeichnet

Die italienische Region Trentino-Südtirol darf sich seit dem 20.11.2012 über eine besondere Auszeichnung freuen. An diesem Tag hat die EU-Kommission der Region im Norden Italiens die Auszeichnung „Region of the week“ verliehen.

Die Auszeichnung

Die Auszeichnung „Region of the week“ (auf Deutsch: „Region der Woche“) erhalten innerhalb der Europäischen Union die Regionen, welche die europäischen Fördermittel vorbildlich einsetzten. Damit wird durch die EU-Kommission auf vorbildliche Projekte aufmerksam gemacht. Dass nun der Region Trentino-Südtirol diese Auszeichnung zugesprochen wurde ist ein Zeichen dafür, dass EU-Fördermittel vorbildlich eingesetzt werden.

Was die Provinz Südtirol anbelangt, waren für die Verleihung der Auszeichnung vor allem Projekte verantwortlich, welche sich mit der Prävention von Naturgefahren befassen. Das Land Südtirol ist vor allem im nachhaltigen Umgang mit Naturgefahren aktiv. In Südtirol werden die unterschiedlichsten Maßnahmen über das Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung 2007-2013“ finanziert. Ziel der Maßnahmen ist, Südtirol als Wirtschaftsstandort vor Naturgefahren sicherer zu machen und die Bevölkerung zu schützen. Diese Maßnahmen tragen einen wichtigen Beitrag dazu bei, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Gebirgsregion gestärkt wird.

Mit dem Projekt „Etschdialog“ und dem Projekt „Prodrau“ hat Südtirol zwei „Beste-Praxis-Beispiele“ vorzuweisen. Beim Projekt „Etschdialog“ wurden für das Flussgebiet der Etsch im Oberen Vinschgau und beim Projekt „Prodrau“ für das Einzugsgebiet der Drau in Sexten und Innichen Managementpläne erstellt. Damit werden unter Berücksichtigung von raumplanerischen, landschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Interessen fächerübergreifende territoriale Planungen vorgenommen. Diese sollen vor Naturgefahren schützen. Ein großer Aufwand liegt bei den beiden Projekten in der Beteiligung der Öffentlichkeit und in der Interdisziplinarität. Die aus den Projekten hervorgehenden Vorteile und Synergien rechtfertigen jedoch nach Aussagen von Rudolf Pollinger, dem Direktor der Landesabteilung Wasserschutzbauten, den großen Aufwand.

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