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Terenten

Terenten im Pustertal

Terenten hat sich eine wundervolle Lage ausgesucht. Es ist ein Vorrecht, auf einem Hochplateau zu liegen mit direktem Blick in das Pustertal. Das Pustertal wird als eines der schönsten Täler Südtirols bezeichnet. Ein Teil des Tales liegt auch in Osttirol. Terenten befindet sich in der gleichnamigen Bezirksgemeinschaft Pustertal. Die fast ausschließlich deutsch sprechende Gemeinde besteht aus zehn kleinen Ortschaften.

An der Sonnenstraße

Was für die Einwohner selbstverständlich ist, wird zum Besonderen für die Urlauber. Das Dorf wird aufgrund seiner sonnigen Lage auf dem Plateau Sonnendorf genannt. Terenten bekommt von allen Südtiroler Gemeinden tatsächlich die meiste Sonne ab!

Bezeichnend liegt Terenten an der Pustertaler Sonnenstraße und ist damit mit seinen Nachbargemeinden Vintl und Pfalzen verbunden. Durch den Bau dieser Straße wurde Terenten wirtschaftlich sehr gestärkt, so dass der Name Sonnenstraße eine doppelte Bedeutung erhält. Einen Platz an der Sonne verschafft Terenten auch der Ausblick auf den Gitschberg und der Anblick der Zillertaler Alpen.

Die Einwohner von Terenten

Die Einheimischen arbeiten fleißig in der Landwirtschaft, wie auch schon ihre Vorfahren dies seit Jahrhunderten tun. Die Herstellung von Mehl gehört der Vergangenheit an. In der Gegenwart sind Vieh- und Milchwirtschaft wichtige Wirtschaftszweige. Auch das Handwerk hat sich etabliert und schafft neben dem Tourismus Südtirolern Arbeitsplätze.

Die aktive Gemeinde

Terenten ist als Gemeinde sehr aktiv. Sie bauten eines der ersten Fernheizwerke in diesem Land, haben auf ihrem Gemeindegebiet eine Biogasanlage, sind Mitglied des Klimabündnisses u.s.w.

Die Urlauber von Terenten

Es gibt nur wenige Gegenden in Südtirol, die nicht auch vom Tourismus leben. Terenten gehört zweifelsohne nicht dazu. An Hotels und Pensionen fehlt es hier nicht. Wer es auch etwas schlichter mag, kann die privaten Zimmervermietung nutzen. Auch das ist typisch Südtirol: Obwohl den Urlaubern unendlich viel an Freizeitaktivitäten geboten wird, hat dieses Land einen so wundersamen natürlichen Reichtum, dass viele Besucher ausschließlich mit Staunen über die Kunstwerke der Schöpfung beschäftigt sind. Da kann das Wandern schon fast zur Nebenbeschäftigung werden.

Das soll natürlich nicht heißen, dass es nicht auch viele Radler, Kletterer und Schlemmer gibt! Urlauber sehen sich gerne stillgelegten Mühlen an, bewundern die Erdpyramiden und die alten Bauernhäuser. Für die Wintersportler hat Terenten seinen eigenen Skilift zu bieten. Auch das in der Nähe liegende bekannte Skigebiet Kronplatz, Brunecks Hausberg, wird von Urlaubern gerne genutzt.

Die Historie und mehr

Obwohl Terenten eine so schaffungsfreudige Gemeinde, ist von der Geschichte des Ortes wenig geblieben. Die erste Siedlung in Terenten befand sich zwischen den beiden Bächen, die heute noch auf dem Gemeindegebiet entspringen. Auch der Ursprung des Ortsnamens weist darauf hin. Dieser bedeutet Wild- oder Sturzbach.

Die erste Erwähnung des Ortes in den historischen Urkunden fand bereits ca. um das Jahr 1000 statt. Die ersten Höfe wurde schon bereits 600 nach Christus gebaut. Viel Wald musste der zunehmenden Besiedlung weichen. Ab dem 19. Jahrhundert wurden dann einige Ortschaften in die Gemeinde eingegliedert.

Unter den Einwohnern von Terenten tat sich im 19. Jahrhundert besonders Präfekt Franz S. Mayr hervor. Dieser war seit 1891 nach einem Theologiestudium in Brixen und Bayern als Missionar in Ostafrika tätig. Er setzte oft sein Leben aufs Spiel, um afrikanische Kinder aus der Sklaverei loszukaufen und arbeitete mit vorbildlichem Einsatz für die schwarze Bevölkerung.

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